Mangel (Black Metal)

Mangel

Melodic Black Metal

Solo-Project

Die Spuren für die 4-Track-EP sind im Laufe der Jahre 2010-2014 entstanden. Die EP wurde ausschließlich in der eigenen Studentenbude produziert und erscheint aus Kostengründen ausschließlich digital.

Mangel sollte besonders für Hörer von Bands wie Farsot, Der Weg einer Freiheit, Wolves in the throne room, Woods of Desolation oder Negator von Interesse sein. Eingängige Melodieläufe bilden mit den vielen Blast-Beats eine raue, dunkle und doch musikalische Einheit, die von den melancholisch-wütenden Vocals komplettiert wird. Ein Eispalast im brodelnden Nebelmeer. Zwei der Tracks – Finstere Nacht und Wahllos – zeigen einmal mehr, wie sehr die deutsche Sprache sich für astreinen Black Metal eignet. Der englischsprachige A drift in desire ist der melodischste Song, hier hört man am ehesten einen gewissen Power Metal-Einfluss heraus. Insgesamt ist die Stimmung von Mangel aber eindeutig düster, wie es bereits das gleichnamige Intro mit seiner klanglichen Kälte anstimmt.

Der Name Mangel geht auf die Theorie des philosophischen Psychoanalytikers Jacques Lacan zurück, nach der jedes Subjekt mit einem irreduziblen Mangel ausgestattet sei, der mit einem unstillbaren Begehren einhergehe. Mit anderen Worten: So lange du aus der Idee eine Mangels heraus begehrst, leidest du.

Artwork: morbid choice, morbid_choice@gmx.de

Picture: S. Worm, pepperomia.de

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